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Das mitreißende 2017 – der immoveo-Jahresrückblick

Der Jahresrückblick 2017 ist turbulent. Wir sind sehr glücklich über die Entwicklungen des letzten Jahres. Es hat sich viel getan bei uns und wir sind weiter gewachsen. An dieser Stelle möchten wir mit Ihnen gemeinsam auf das Jahr 2017 zurückblicken und bedanken uns bei Ihnen für die tolle Zusammenarbeit! 2017 war für uns ein großartiges Jahr!
Der Rundum-Service der immoveo Group kommt bei unseren Eigentümern, also Ihnen, gut an!

Immobilien Straße Hausverwaltung

Bis zum Ende des Jahres werden wir über 7000 Immobilien verwalten. Dieses Wachstum freut uns sehr. Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Geschäftsführer Dominik Groebler resümiert: „Das Jahr neigt sich dem Ende zu, immoveo kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Wir freuen uns auf den Beginn des nächsten Jahres!“

Integration von drei weiteren Tochtergesellschaften

Auch unseren Service konnten wir für Sie ausbauen! Durch die Integration von drei weiteren Tochtergesellschaften können wir Ihnen einen außergewöhnlichen und umfangreichen Hausverwaltungsservice bieten.
Kennen Sie schon unseren Hausmeisterservice Wichtelmänner ?Hausmeisterservice Gartenarbeit Unsere Mitarbeiter bieten Winterdienst, Gartenpflege und die Betreuung von Liegenschaften an. Als neueste Erweiterung des Repertoires der Wichtelmänner GmbH folgte der Innenausbau in Form von Malerarbeiten und Bodenlegerarbeiten.

Die Aufnahme der Wichtelmänner in unsere Dienstleistungsfamilie ermöglicht uns eine bessere und effizientere Verwaltung Ihrer Immobilie.
Zum Ende des Jahres wurde das Portfolio um die thermoveo GmbH erweitert. Durch die Integration des Wärmedienstleisters sind wir als immoveo Group unserer Vision ein Stück näher gekommen: In Kombination mit  unserem Versicherungsmakler curamondo und dem bereits genannten Hausmeisterservice Wichtelmänner können wir uns unserem Ziel, die Hausverwaltung unabhängig von Dritten durchzuführen und möglichst viele Dienstleistungen unter unserem Dach zu vereinen, beständig annähern. Dies gestaltet die umfassende Verwaltung einfacher und schneller für Sie.

Unser Team wächst

Auch unser Team, welches tagtäglich für Sie da ist, ist in diesem Jahr weiter gewachsen. Mittlerweile arbeiten 70 Mitarbeiter daran allen WEGs einen umfangreichen Service zu bieten. Das Team wurde 2017 durch den Aufkauf der HVG Hausverwaltung GmbH und HIM Main-Taunus Hausverwaltung GmbH ergänzt. So sind noch zwei weitere Standorte hinzugekommen und auch unser Service im Rhein-Main-Gebiet konnte erweitert werden.

Ein großer Dank gilt unseren gewissenhaften und großartigen Mitarbeitern. Der größte Dank aber gilt Ihnen für Ihr Vertrauen in uns! Wir freuen uns auf ein tolles Jahr 2018 mit Ihnen!

Ihre immoveo-Family

Der Guide für den gelungenen Mietvertrag

Der Mietvertrag legt den Grundstein für ein Mietverhältnis zwischen Mieter und Vermieter. Er sorgt für Sicherheit bei beiden Parteien und klärt die Rahmenbedingungen. Ein Mietvertrag kann zwischen jeder natürlichen oder juristischen Person, die geschäftsfähig ist eingegangen werden. Was muss ein Vermieter in den Mietvertrag schreiben? Wir geben Ihnen einen Guide für einen gelungenen Mietvertrag an die Hand!

Mietsache und Mietzweck                                        

Hausverwaltung Mietvertrag Guide immoveoSie müssen unbedingt in Ihrem Mietvertrag festhalten um welche Immobilie es sich handelt. Eingeschlossen sollte eine genaue Beschreibung sein, mit allen Räumen und zusätzlichen Leistungen (Stellplatz). Auch der Mietzweck sollte geregelt werden. Handelt es sich um Wohnräume oder ein Bürogebäude? Halten Sie fest in welchem Rahmen die Immobilie genutzt werden darf.

Miethöhe und Fälligkeit

Kommt es zu finanziellen Aspekten, so muss die Höhe der zu zahlenden Miete, inklusive ihrer Fälligkeit vermerkt werden. Sollte die Fälligkeit im Mietvertrag nicht explizit formuliert sein, dann ist die Miete bis zu jedem 3. Werktag des Monats fällig. § 556b BGB

Vereinbarungen zu Mieterhöhungen können im Mietvertrag zum Beispiel in Form einer Staffelmiete festgehalten werden. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „Wie nehmen Eigentümer eine Mieterhöhung richtig vor?“ .

Mietdauer

Die Mietdauer muss im Mietvertrag genauso wie die Kündigungsfrist vermerkt werden.

Mietkaution

Als Vermieter haben Sie das Recht eine Mietkaution von Ihrem Mieter zu verlangen. Die Kaution bietet Ihnen eine Sicherheit und darf für keinen anderen Zweck verwendet werden. Die Höhe der Kaution muss im Mietvertrag vereinbart werden und darf 3 Monatsmieten nicht überschreiten. Ihr Mieter darf die Kaution in bis zu drei Monatsraten leisten.

Regelung zu Betriebskosten

Die Betriebskosten müssen laut Gesetzgeber von Ihnen als Vermieter getragen werden ( § 535 Abs. 1 S. 3 BGB ). Diese Kosten können Sie auf den Mieter umgelegt. Dazu müssen Sie diese in die Grundmiete einrechnen oder Sie vermerken im Mietvertrag, dass die Betriebskosten gemäß der Betriebskostenverordnung von Ihrem Mieter getragen werden. Grundsätzlich sind nur Kosten umlagefähig, die im Mietvertrag als umlagefähig vereinbart wurden. Kosten für die Straßenreinigung, Müllentsorgung, Entwässerung, Gebäudereinigung etc. sind beispielsweise umlagefähig.

Schönheitsreparatur- und Kleinreparaturklausel

Auch hier greift § 535 Abs.1 S.2 BGB und verpflichtet den Vermieter dem Mieter die Mietsache „in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Mietzeit in diesem Zustand zu erhalten“. Folglich sind Sie als Vermieter verpflichtet alle Reparaturkosten etc. zu übernehmen, außer der Mieter überschreitet die Grenzen des vertragsgemäßen Gebrauchs schuldhaft und verursacht so einen Reparaturbedarf. Auch für Schönheitsreparaturen gilt, dass laut Gesetz der Vermieter alle Kosten tragen muss, es sei denn etwas Gegenteiliges wurde im Mietvertrag vereinbart.

Generell herrschen sehr hohe Anforderungen für formularmäßige Klauseln zu Kleinreparaturen und Schönheitsreparaturen in Mietverträgen. Die Wirksamkeit einer Klausel wird laut § 307 BGB daran gemessen, ob einer der Vertragspartner unangemessen benachteiligt wird.

Hausverwaltung Mietvertrag Reparation Fenster Reparationsklausel immoveoEine Kleinreparaturklausel bewirkt in Ihrem Mietvertrag, dass der Mieter für kleinere Schäden haftet und das auch ohne eigenes Verschulden. Die Wirksamkeit der Klausel ist an einige Bedingungen geknüpft. Sie müssen einen Höchstbetrag für die zu tragenden Reparaturkosten pro Jahr angegeben, dieser darf maximal 8% der jährlichen Nettokaltmiete betragen. Die Obergrenze für einzelne Reparaturen beträgt 100 € zzgl. MwSt. Folglich ist der Mieter nicht verpflichtet sich anteilig an den Kosten zu beteiligen, wenn die Reparaturkosten den Höchstbetrag überschreiten.

Es ist zu empfehlen, die Klausel nicht zu abstrakt zu formulieren und konkrete Gegenstände zu nennen, die dem häufigen Zugriff des Mieters unterliegen. Eine Orientierung bietet § 28 Abs. 3 S.2 der II. Berechnungsverordnung .

Beteiligungsklauseln, Vornahmeklauseln und Vorleistungspflichten sind unwirksam.

Eine Schönheitsreparaturklausel verpflichtet den Mieter zu Renovierungsarbeiten (Streichen, Tapezieren, etc.), die die Abnutzungserscheinungen an Wänden, Decken, Fußböden, Heizkörpern, Heizrohren, Innentüren, Fenstern und Außentüren durch normales und vertragsmäßiges Wohnen beheben. Beachten Sie dazu auch § 28 Abs.4 S.3 der II. Berechnungsverordnung. Die Vorgaben zu Schönheitsreparaturen dürfen dem Vermieter keinen Vorteil verschaffen und den Mieter nicht in seiner persönlichen Freiheit beschränken. Eine Farbwahlklausel ist beispielsweise nur gültig, wenn sie sich auf den Zeitpunkt der Rückgabe der Mietsache bezieht und dezente Farben vorschreibt! Das Streichen in Weiß kann nicht vorgeschrieben werden.

Anlagen und Mietvordruck

Um Anlagen, die dem Mietvertrag beiliegen wirksam zu machen, muss auf diese auch im Mietvertrag aufmerksam gemacht werden. Eine wichtige Anlage ist die Hausordnung. Lesen Sie dazu auch unseren Guide „Die Hausordnung, darauf müssen Eigentümer achten!“

Ziehen Sie auch die zahlreichen Mietvertragsvordrucke im Internet zu Rate oder wenden Sie sich an uns! Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite!

Welche Versicherung ist notwendig für Immobilienbesitzer?

Der Besitz einer Immobilie birgt einige Risiken und Pflichten. Die Versicherungsbranche bietet Absicherungen für Eigentümer. Aber welche Versicherung ist wirklich notwendig? Wir haben uns mit unserem Versicherungsspezialisten Peter Kritzinger von unserer Tochtergesellschaft curamondo zusammengesetzt und die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

immoveo - Hausverwaltung - Versicherung

Haftpflicht

Eine Haftpflichtversicherung wird abgeschlossen um berechtigte Ansprüche von Dritten zu befriedigen, aber auch um unberechtigte Ansprüche abzuwehren. Es gibt verschiedene Haftpflichtversicherungen. Im Kontext des Immobilienbesitzes betrachten wir heute besonders die Haus- und Grundstücksbesitzerhaftpflicht. Diese kommt zum Tragen, wenn Personen- oder Sachschäden durch den Versicherungsnehmer entstehen, weil er schuldhaft seine Pflichten aus dem Immobilien- und Grundstücksbesitz verletzt hat. Zu diesen gehören in erster Linie die Instandhaltungs- und die Verkehrssicherungspflicht – bspw. Ordnungsgemäße Beleuchtung und Schneeräumung).

Einige Pflichten können auch auf den Mieter übertragen werden (Gehweg räumen etc.), in diesen Fällen greift die private Haftpflichtversicherung des Mieters, sofern der Eigentümer nachweisen kann, dass er die Einhaltung der übertragenen Pflicht in angemessen Maße kontrolliert.

Zusätzlich sollten Eigentümer darauf achten, dass der Mieter in seiner privaten Haftpflichtversicherung die Mietsachklausel miteingeschlossen hat, sodass die Erfüllung eines berechtigten Anspruchs auf Grund der Beschädigung des Eigentums garantiert und nicht von der Zahlungsfähigkeit des Mieters abhängig ist.

Übernimmt der Eigentümer die Funktion eines Verwaltungsbeirates in einer WEG, dann bietet sich eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Beiräte an, um sich gegen Haftungsansprüche der WEG abzusichern.

Sie interessieren sich für detaillierte Informationen zur Vermögensschadenhaftpflichtversicherung des Verwaltungsbeirats, der Gefährdungshaftung, der Haus- und Grundbesitzerhaftung oder der privater Haftpflicht des Mieters? Dann schauen Sie hier vorbei…

 

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung versichert die Bausubstanz des Gebäudes und feste Bestandteile des Gebäudes wie z. B. indivuell eingebaute Einbauküchen. Für Eigentümer bedeutet ein Schaden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel, aber auch durch Elementarschäden eine hohe finanzielle Belastung. In solchen Fällen greift die Wohngebäudeversicherung.

Früher wurden diese Risiken oftmals einzeln versichert. Heute ist es eher üblich alles einheitlich in einer Versicherung zu vereinen.

Tritt ein Schaden auf, muss abhängig vom Schadensumfang ein Gutachten eingeholt werden. Der Versicherung sollten Kostenvoranschläge eingereicht werden, um eine Zusage zur Kostenübernahme zu erhalten. Im Anschluss übernimmt die Versicherung die Kosten oder wie vereinbart Teile der Kosten.

 

Elementarschadenversicherung

Für Schäden, die durch Naturgewalten entstehen gibt es die o.g. Elementarschadenversicherung. In Regionen in denen Erdrutsche, Überschwemmungen oder Erdbeben häufigere Naturerscheinungen sind, lohnt sich eine solche Versicherung. Der Versicherer prüft jedoch anhand bestimmter Zonen, ob das Risiko versicherbar ist. So ist ein Haus am Elbufer bspw. höchstwahrscheinlich nicht gegen Überschwemmung/Elementarschäden versicherbar.

Die Elementarschadenversicherung ist eine Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung.

 

Kriterien zur Wahl der Versicherung

Peter Kritzinger macht darauf aufmerksam, dass nicht alle Versicherungsverträge bei beliebigen Anbieter zu den gleichen Konditionen schützen. Vor Abschluss des Vertrages sollten die Einzelheiten beachtet und abgewogen werden, welche Bestandteile für die eigene Immobilie besonders wichtig sind. Peter Kritzinger berät Sie dabei gerne individuell!

Auch den Selbstbehalt sollte sich der Versicherungsnehmer vor Augen führen. Er ist Bestandteil der vertraglichen Vereinbarung und hält fest, welche Kosten eines Schadens der Versicherungsnehmer anteilig mittragen muss. Dieser ist im Vergleich zur Prämie nicht auf die Mieter umlegbar.

Darüber hinaus sollte sich der Versicherungsnehmer informieren wie sich die Versicherung im Schadensfall verhält. In Notsituationen kommt es häufig auf die Reaktionsgeschwindigkeit der Versicherung an. Ein fester Ansprechpartner gestaltet die Zusammenarbeit angenehmer und gewährleistet unter Umständen eine bessere Schadensbearbeitung.

 

 

Sie möchten noch mehr Informationen von Peter Kritzinger erfahren? Dann besuchen Sie unseren immoveo Kanal auf Youtube und schauen Sie sich dort detaillierte Erklärungen von Herrn Kritzinger an!

 


immoveo – die Brücke zwischen traditioneller Immobilienwirtschaft und Innovation

Hervorgegangen aus einem Familienunternehmen der Immobilienwirtschaft, steht die immoveo Group für Vertrauen und Werthaltigkeit ebenso wie für Modernität und Innovation. Als allumfassender Immobiliendienstleister begeistern wir unsere Kunden mit unserem maßgeschneiderten Hausverwaltungsservice, Hausmeisterdienst und Versicherungsschutz, sowie unserem individuellen Energiemanagement. Dies spiegelt sich im 360° Service für unsere Kunden wieder, in dem alle Bereiche Hand in Hand zusammenarbeiten.


 

Wie nehmen Eigentümer eine Mieterhöhung richtig vor?

Hohe Einnahmen durch Mieten wünscht sich jeder Eigentümer. Mieterhöhungen bieten sich dazu hervorragend an. Allerdings müssen Sie diese gut begründen können und wirksam umsetzen. Außerdem gibt es auch für die Höhe der Mieterhöhung Richtlinien, die es gilt zu beachten. Dem Vermieter bieten sich drei Optionen um die Miete zu erhöhen. Er kann die Miete bis an den ortsüblichen Mietspiegel anheben, er kann Kosten für Modernisierungsarbeiten auf den Mieter umlegen oder eine Staffelmiete einführen.

Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete

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Mieterhöhung

Liegt die Miete der zu vermietenden Wohnung unter der ortsüblichen Vergleichsmiete, so können Vermieter die Miete nach § 558 BGB anpassen. Die ortsübliche Vergleichsmiete gibt gewöhnlich der Mietpreisspiegel der Kommune preis. Dabei gilt es Wohnung mit ähnlicher Ausstattung, Größe und Lage zu vergleichen. Aber Achtung! Eine Mieterhöhung darf nur alle 15 Monate vorgenommen werden und innerhalb von drei Jahren nicht 20 Prozent (Kappungsgrenze) übersteigen. Sollte die Miete also zum aktuellen Zeitpunkt mehr als 20 Prozent unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, so darf sie trotzdem nur um maximal 20 Prozent erhöht werden und nicht komplett an die Vergleichsmiete angepasst werden. Unbeachtet bleiben dabei allerdings Mieterhöhungen, die durch Modernisierungsarbeiten oder erhöhte Betriebskosten vorgenommen wurden.

Randinformation: Liegt die Miete bei 120 Prozent des Mietspiegels, dann ist sie überhöht.

Kappungsgrenzen

Nach § 558 Abs. 3 BGB dürfen Bundesländer in Städten mit zu wenigen Mietwohnungen die Kappungsgrenze auf 15 Prozent heruntersetzen. Die hessische Landesregierung hat dies für die Gemeinden Bad Homburg vor der Höhe, Bad Soden am Taunus, Bad Vilbel, Bensheim, Bischofsheim, Darmstadt, Dietzenbach, Dreieich, Eltville am Rhein, Flörsheim am Main, Frankfurt am Main, Friedberg, Friedrichsdorf, Gernsheim, Gießen, Griesheim, Hanau, Hattersheim am Main, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus, Kassel, Kronberg im Taunus, Marburg, Mörfelden-Walldorf, Offenbach am Main, Rüsselsheim, Schwalbach am Taunus, Weiterstadt und Wiesbaden getan.

Gut zu wissen: Kappungsgrenzen gelten für laufende Mietverhältnisse und die Mietpreisbremse für Neuvermietungen.

Mieterhöhung durch Modernisierungsarbeiten

Entschließen sich Eigentümer ihre Immobilie zu modernisieren umso die Wohnungen aufzuwerten können sie die ihnen entstandenen Kosten auf die Mieter umlegen. Sie können bis zu 11 Prozent der entstandenen Kosten auf die Jahresmiete umlegen. Diese Mieterhöhung kann unabhängig von Kappungsgrenze und Mietspiegel vorgenommen werden. Allerdings müssen zwischen Reparatur-, Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten unterschieden werden. Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten können nicht auf den Mieter umgelegt werden.

Staffelmiete

Eine weitere Option ist eine Staffelmiete, bei der im Mietvertrag festgelegt wird, dass die Miete sich regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt erhöht. Dabei müssen der Zeitpunkt und der Geldbetrag genau bestimmt sein. Ungültig sind Prozentangaben oder ungenaue Zeitangaben. Weitere Mieterhöhungen sind bei der Staffelmiete im vereinbarten Zeitraum ausgeschlossen. Dies gilt auch für Modernisierungen.

Eine Mietpreisüberhöhung machte eine Staffelmiete ungültig.

Mieterhöhung umsetzten

Will der Eigentümer die Miete erhöhen, so muss er den Mieter über sein Vorhaben schriftlich informieren. Dieses Schreiben muss eindeutig formulieren wie hoch die Mieterhöhung ausfällt und ab welchem Zeitpunkt der neue Mietbetrag fällig ist. Bei der Wahl dieses Zeitpunktes muss beachtet werden, dass Mieten erst zu Beginn des dritten folgenden Kalendermonats erhöht werden können. Sollten Modernisierungsarbeiten der Grund für eine Mieterhöhung sein, dann sollte der Vermieter auf §555d BGB verweisen.

Außerdem muss begründet werden warum die Mieterhöhung vorgenommen wird. Gründe für eine Mieterhöhung können der Mietspiegel, ein Gutachten, eine Auskunft einer Mietdatenbank oder die Nennung von drei Vergleichswohnungen sein.

Bei einer Erhöhung durch Modernisierungsarbeiten muss der Vermieter dem Mieter genaue Einblicke in die Maßnahmen geben. Dazugehört eine genaue Aufschlüsselung der Kosten, der Dauer und der Tätigkeiten.

Erfolgt die Mitteilung der Mieterhöhung gar nicht oder fehlerhaft, dann kann diese unwirksam werden oder erst später in Kraft treten.

Zustimmung durch den Mieter

Jeder Mieterhöhung muss zugestimmt werden. Der Vermieter muss den Mieter schriftlich um diese bitten. Der Mieter hat für die Zustimmung den Monat des Erhalts der Mieterhöhung und zwei weitere Monate Zeit.

Diese Zustimmung kann formlos erfolgen. Auch eine mündliche Zusage oder eine stillschweigende Zahlung der Mieterhöhung kann als Zustimmung gewertet werden. Sollte der Mieter mit der Mieterhöhung nicht einverstanden sein, dann kann er seine Zustimmung verweigern. Auch keine Reaktion wird als Ablehnung gewertet, der Mieter muss eindeutig zustimmen. Er hat außerdem ein Sonderkündigungsrecht und kann mit einer Frist von zwei weiteren Monaten das Mietverhältnis aufkündigen.

Sollte die Zahlung verweigert werden, dann bleibt dem Vermieter als letzte Option der Weg vor ein Gericht.


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Hervorgegangen aus einem Familienunternehmen der Immobilienwirtschaft, steht die immoveo Group für Vertrauen und Werthaltigkeit ebenso wie für Modernität und Innovation. Als allumfassender Immobiliendienstleister begeistern wir unsere Kunden mit unserem maßgeschneiderten Hausverwaltungsservice, Hausmeisterdienst und Versicherungsschutz, sowie unserem individuellen Energiemanagement. Dies spiegelt sich im 360° Service für unsere Kunden wieder, in dem alle Bereiche Hand in Hand zusammenarbeiten.

10 Gründe, warum die immoveo Group die richtige Wahl ist

Bei der Suche nach einer Hausverwaltung stellen sich Immobilienbesitzer einige Fragen. Was ist mir wichtig? Welche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Hausverwaltungen?

Die immoveo Group macht den Unterschied und ist der beste Ansprechpartner für eine Rundumversorgung Ihrer Immobilien. Lesen Sie unsere 10 Gründe, warum die immoveo Group für Sie die richtige Wahl ist und lernen Sie uns als Immobiliendienstleister näher kennen.

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1. Der Rund-um-Service für Ihre Immobilie

Wir bieten mit unseren integrierten Tochtergesellschaften einen perfekten 360-Grad-Service für Ihre Immobilie. Bei uns sind alle Dienstleistungen zur Pflege und Verwaltung einer Immobilie vereint unter einem Dach. Ohne die Einbindung externer Dienstleister gelingt uns die Abwicklung unkomplizierter, effizienter und schneller.

2. Sparen Sie Kosten effektiv

Die Vereinigung aller Dienstleistungen in einer Gruppe ermöglicht uns eine effektivere Arbeit und schnellere Abwicklungen. So können wir Kosteneinsparungen im Vergleich zu üblichen Verwaltungen bieten.

3. Unser smartes und dynamisches Team

Bei uns herrscht im Büro eine offene, dynamische und freundliche Atmosphäre. Wir handeln stets kollegial und nutzen unsere Expertisen, um gemeinsam als Team unser Unternehmen voranzubringen und Ihre Immobilie effektiv zu verwalten.

4. Kundenzufriedenheit ist unser Kernziel

Wir haben Ihre Zufriedenheit zu unserem Grundpfeiler der Firmenpolitik gemacht. Unser Rund-um-Immobilienservice richtet sich komplett danach, Sie zufrieden zu stellen.

5. Unsere Erfahrung

Durch unsere Wurzeln in einem Familienunternehmen konnten wir viele Erfahrungen sammeln, verstehen was eine Hausverwaltung bieten sollte und so unseren Service immer weiter optimieren.

6. Verwaltung ganz transparent

Die Verwaltung Ihrer Immobilie ist bei uns deutlich transparenter, da alle Dienstleistungen nur von uns durchgeführt werden. Wir haben immer den Überblick über die Abläufe in Ihrer Immobilie und wissen, welche Aufgaben gerade erledigt werden müssen.

7. Unsere Größe ist unser Trumpf

Durch unsere große Anzahl an Mitarbeitern und Standorten, verteilt im Rhein-Main-Gebiet haben wir bessere Möglichkeiten und größere Kapazitäten als herkömmliche Hausverwaltungen. Standortübergreifend funktioniert unsere Kommunikation reibungslos durch ein internes System und die Verwaltung Ihrer Immobilie gelingt schnell und effizient.

8. Integrierter Hausmeisterservice

Wichtelmänner

Unsere Wichtelmänner leisten an Ihrer Immobilie zuverlässige Arbeit. Sie sorgen für einen gepflegten Zustand der Immobilie und sind Ihre Ansprechpartner vor Ort. Durch die Einbindung in die immoveo Group läuft die Organisation reibungslos und einfach.

9. Den Energieverbrauch im Blick

Unser integrierter Wärmemessdienst thermoveo bietet uns durch seine moderne Technologie die Möglichkeit die Zähler der Wohnungen online ablesen zu können. So bewahrt man immer einen Überblick über den Verbrauch und das Betreten der Wohnung ist überflüssig. 

10. Auf der sicheren Seite mit unserem Versicherungsmakler

Der hauseigene Versicherungsmakler curamondo sorgt für die schnelle Abwicklung im Schadensfall und handelt für Sie gute Konditionen bei Versicherungen aus. Er steht Ihnen gerne zur Seite und berät Sie.

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann informieren Sie sich doch gerne [hier] weiter…


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Mietminderung – Richtlinien für Eigentümer und Mieter

Wann darf der Mieter die Miete kürzen und wieviel darf er kürzen? Bei einer Mietminderung gibt es einiges zu beachten. Für den Mieter ist sie ein Mittel Mängel finanziell geltend zu machen und für den Vermieter eine zu vermeidende Einbuße. Aber darf die Miete kommentarlos gekürzt werden? Die Rechte und Pflichten die in Bezug auf eine Mietminderung beachtete werden müssen fassen wir einmal für Sie zusammen.
Eine Mietminderung hat üblicherweise einen Mangel zur Ursache. Die Definition eines Mangels im Wohnungskontext lautet; Ein Mangel ist jeder Zustand, der vom vertraglich vereinbarten Zustand abweicht. Treten Mängel auf, die der Mieter nicht selbst verschuldet hat, muss der Vermieter diese beseitigen.

Vorgehen und Möglichkeiten des Mieters

Im Gesetz ist geregelt, dass es dem Mieter zusteht die Miete zu kürzen, wenn Mängel bestehen. Tritt in der Wohnung des Mieters ein Mangel auf, dann wird von ihm verlangt den Vermieter umgehend schriftlich zu informieren bevor er die Miete mindert. Die Mängelanzeige ist Pflicht, dem Vermieter muss eine Chance geboten werden den Mangel zu beseitigen. Dazu sollte ihm eine Frist geboten werden.

Alte Gebäude
Erst danach sollte eine Mietminderung vorgenommen werden. Die Rechtslage ist allerdings nicht eindeutig, ab wann eine Minderung gerechtfertigt ist. Generell gilt, Mängel, die bereits bei Mietvertragsunterschreibung klar offensichtlich waren dürfen nicht nachträglich bemängelt werden. Ein solcher Fall wäre eine Baustelle auf dem Nachbargrundstück oder eine Baulücke die geschlossen wird. Die Möglichkeiten des Mieters beinhalten eine Mietminderung, einen Mietrückbehalt und eine Mietzahlung unter Vorbehalten. Diese drei Mittel haben unterschiedliche Tragweiten und rechtliche Konsequenzen.
Die Mietminderung, muss sofern sie rechtmäßig ist nicht zurückgezahlt werden, nachdem die Mängelsituation nicht mehr besteht. Für den Mieter besteht das Risiko zu viel Miete einzubehalten und einiges nachzahlen zu müssen.
Sicherer ist die Variante die Miete zurückzuhalten. Damit kann der Mieter den Vermieter unter Druck setzen. Die Höhe der zurückgehaltenen Miete darf höher sein, als bei einer Mietminderung. Nach Beseitigung des Mangels muss die gesamte Summe zurückgezahlt werden.
Nutzt der Mieter die Mietzahlung unter Vorbehalten, dann zahlt er die Miete, teilt gleichzeitig mit, dass er einen Mangel nicht akzeptiert. Diese Zahlung kann im Nachhinein revidiert werden. Diese Variante endet allerdings häufig vor Gericht, da der Vermieter die Miete nicht ohne weiteres zurückzahlen möchte.

Höhe der Mietminderung

Die Höhe der Mietminderung ist laut Gesetz in „angemessener“ Höhe zu wählen. Genauere Orientierung bieten bereits gefällte Urteile.
Generell kann gesagt werden, dass die Höhe von der Größe und dem Standard der Wohnung abhängt und dass die Lage der Wohnung (Kneipenviertel) auch über die hinnehmbare Belastung entscheidet. Eine weitere Rolle spielt die Jahreszeit beispielsweise beim Heizungsausfall. Es wird unterschieden in der Drastik der Mängel, unakzeptable Mängel wie Feuchteschäden werden höher bewertete als Kinderlärm.

Vorgehen des Eigentümers

Erreicht den Vermieter eine Mietminderung, dann sollte er zunächst prüfen, ob die Mietminderung berechtigt ist. War der Mangel zum Beispiel bereits bei Abschluss des Mietvertrages bekannt und wurde vom Mieter hingenommen, dann ist eine Mietminderung unzulässig. Auch während einer energetischen Sanierung darf die Miete in einem Zeitraum von drei Monaten, ab Beginn der Bauarbeiten nicht gemindert werden. Allerdings läuft die Frist auch in Bauunterbrechungen weiter. Sollte die Wohnung unbewohnbar sein, ist natürlich keine Miete vom Mieter zu zahlen. Zu empfehlen ist es die Wohnung zu besichtigen, um sich vor Ort von dem Mangel zu überzeugen.
Stellt der Vermieter fest, dass die Mietminderung rechtens ist, so sollte schnellstmöglich die Behebung in die Wege geleitet werden. Liegt die Verantwortung für den Mangel nicht beim Vermieter, so kann dieser die Minderung nur hinnehmen und sich lediglich die entstandenen Verluste vom Urheber einklagen.
Zeigt sich allerdings, dass die Mietminderung unzulässig war, so sollte der Vermieter dieser schriftlich wiedersprechen und deutlich erörtern, weshalb er widerspricht. Es kann eine Frist für die Rückzahlung gestellt werden und als letzten Weg kann der Vermieter den Mieter verklagen.
Kündigen darf der Vermieter dem Mieter, bei einer unrechtmäßigen Mietminderung erst, wenn der Mietrückstand mehr als zwei Monatsmieten beträgt. Dem Mieter darf nicht gekündigt werden während einer Mietminderung, auch wenn der Vermieter der Ansicht ist, diese sei unberechtigt.

Häufige Gründe für eine Mietminderung

Bewohner bemängeln am häufigsten Feucht- und Schimmelschäden. Auch der Ausfall der Heizung im Winter ist ein dramatischer Mangel, der sofort einer Handlung bedarf. Baustellen in Wohnungsnähe und der daraus resultierende Baulärm sorgen für viele Beschwerden. Der entstehende Bauschmutz oder Geruchsbelästigungen durch Restaurants sind nicht zu unterschätzen. Zieht zum Beispiel stetig ein Geruch nach Fett in die Wohnung von der anliegenden Imbissbude, so können sich Mieter davon gestört fühlen. Weitere Ursachen für eine Mietminderung können eine defekte Elektrik oder eine im Mietvertrag festgelegte, aber nicht gegebene Leistung sein, wie zum Beispiel in seltenen Fällen eine Wohnung, die um 10 Prozent kleiner ist als angegeben.


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Nachbarschaftsrecht – Regelungen in Hessen

Das Nachbarschaftsrecht spielt immer eine große Rolle, sobald zwei Grundstücke aneinander grenzen. Im Zusammenleben mit mehreren Personen kommt es immer mal zu Unstimmigkeiten, so auch häufig unter Nachbarn. Nicht nur freistehende Häuser sind von solchen Problemen betroffen, auch Mehrfamilienhäuser haben Grünanlagen, um die sich gekümmert werden muss. Dabei gilt es zu beachten, dass jeder in seinem eigenen Rückzugsort seine individuellen Freiheiten ausleben möchte, es sollte aber immer Rücksicht auf die umliegend lebenden Nachbarn genommen werden. Um den Frieden zu wahren und Konflikte zu vermeiden gibt es Gesetze, die das Zusammenleben regeln sollen. Diese Gesetze unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland etwas. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die Vorgaben in Hessen. Mit diesen Vorgaben sind Sie immer auf der sicheren Seite, können Konfrontationen vermeiden und Ihr Recht einfordern.

Einfriedung oder auch Grenzbebauung

Die erste Hürde zum Nachbarn ist die Grenzbebauung. Diese bezeichnet meist eine Hecke, einen Zaun oder eine Mauer, die Grundstücke genau am Grundstücksrand voneinander abgrenzt. Der Eigentümer eines Grundstückes ist verpflichtet dieses einzufrieden, sofern es bebaut oder gewerblich genutzt ist. Die Einfriedung muss mit einem ortsüblichen Zaun durchgeführt werden, sie wird von beiden Parteien getragen. Um die Grenzbepflanzung kümmern sich beide Parteien außer etwas Widersprechendes wurde vereinbart.

Grenzabstand

Bei der Bepflanzung in Grenznähe muss pflanzenabhängig ein unterschiedlicher Abstand zur Grundstücksgrenze beachtet werden. Diese sind im Hessischen Nachbarrechtsgesetz festgehalten. Maßgeblich entscheidend ist die Mitte des Baumes oder des Strauches für die Messung des Abstandes. Bei ansteigendem oder abfallendem Gelände wird horizontal gemessen und nicht entlang der Erdoberfläche. Auch für Hecken gelten festgelegte Abstände. Eine Hecke über 2 m Höhe verlangt einen Mindestabstand von 0,75 m zum Nachbargrundstück. Bis zu 2 m Höhe verlangen einen Abstand von 0,50 m und eine Maximalhöhe der Hecke von 1,20 m erfordert einen Abstand von 0,25m zur Grundstücksgrenze. Der Nachbar kann bei Nichteinhaltung dieser Richtlinien das Zurückschneiden oder je nach Fall die Entfernung bzw. das Umpflanzen verlangen. Dieser Anspruch ist allerdings zeitlich bis zum dritten Kalenderjahr nach der Anpflanzung befristet

Grenzbaum

Der Grenzbaum steht genau auf der Grenze zweier Grundstücke. Ausschlaggebend ist dabei der Stamm des Baumes, dieser muss an einer beliebigen Stelle auf der Grenze stehen. Die Beseitigung des Baumes kann von beiden Besitzern verlangt werden und alle Kosten werden von beiden Parteien getragen, es sei denn eine Partei verzichtet auf das Eigentum. Der Nachbar erlangt dann sofort das alleinige Eigentum und die Verantwortung für die Beseitigung.

Überhang

Gärtner schneidet Hecke - Nachbarschaftsrecht

Von Überhang spricht man bei Zweigen, Wurzeln und Ästen, die über die Grundstücksgrenze ragen. Auch wenn der Baum, die Hecke oder der Strauch vorschriftsgemäß gepflanzt wurde oder die Frist für einen Einspruch bereits verstrichen ist kann es noch zu Konflikten kommen. Überhängende Zweige dürfen vom Nachbarn abgeschnitten werden, sofern die Zweige die Benutzung des Grundstückes beeinträchtigen. Dies darf erst geschehen, nachdem er dem Pflanzenbesitzer eine angemessene Frist gewährt hat den Überhang selbst zu entfernen und jener nicht nachgekommen wurde. Auch Wurzeln dürfen entfernt werden, sofern diese das Grundstück beschädigen, z.B. Abflussrohre oder Terrassen. Das so genannte Selbsthilferecht unterliegt nicht der Verjährung.

Überfall

Der Ertrag angrenzender Obstbäume darf nicht vom Nachbargrundstück geerntet werden. Die Früchte gehören dem Besitzer des Obstbaumes und dürfen auch nicht von überhängenden Ästen geerntet oder abgeschüttelt werden. Lediglich die bereits auf dem Boden liegenden Früchte dürfen aufgesammelt werden.

Geräuscheinwirkungen

Generell gilt, dass jeder auf seinem Grundstück das Recht hat dieses nach Belieben zu nutzen. Der Nachbar muss Geräusche demnach respektieren und dulden. Dabei darf es sich natürlich nicht um übermäßige Lärmbelästigungen handeln. Es gilt, dass unnötige Störungen unterlassen werden müssen. Massive Störungen, wie z.B. intensives Hundegebell müssen nicht geduldet werden. Der Lärm spielender Kinder muss dagegen meistens hingenommen werden, da es sich um natürliche Geräusche handelt. Für die Ausführung von Tätigkeiten sind Werktage von Montag bis Samstag von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr vorgesehen. Nachts und an Sonn- und Feiertagen gilt Ruhe. Für besonders lärmintensive Geräte gelten gesonderte Regelungen. In den Morgenstunden von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr, in der Mittagszeit von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr und am Abend von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr müssen diese ausgeschaltet bleiben.

 

Sollten Sie Hilfe bei der Einhaltung des Nachbarschaftsrechts benötigen, dann kontaktieren Sie gerne unseren Hausmeisterservice Wichtelmänner und lassen Sie sich unterstützen und beraten. Unsere Mitarbeiter können für Sie ihre Hecken, Büsche etc. schneiden und ihre gesamte Grünanlage pflegen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Anschließend an das Thema Nachbarschaftsrecht empfehlen wir Ihnen auch unseren Artikel über Hausordnungen zu lesen, um zu erfahren worauf Eigentümer bei einer Hausordnung achten müssen.

Quellen:

http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_63709736/nachbarschaftsrecht-baeume-hecken-und-zweige-an-der-grundstuecksgrenze.html

https://justizministerium.hessen.de/sites/default/files/media/hmdjie/nachbarrecht.pdf


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Die Hausordnung, darauf müssen Eigentümer achten!

Die Hausordnung ist der Schriftsatz, der das Zusammenleben in einem Gebäude regeln soll. Sie sammelt alle privatrechtlichen Vorschriften, die für die Bewohner gelten. Gewöhnlich wird sie durch einen Mehrheitsbeschluss in einer Eigentümerversammlung aufgestellt.

Hausordnung wirksam machen

depositphotos_72138835_originalDie Hausordnung gilt zunächst nur zwischen der Eigentümergemeinschaft und den Eigentümern. Jeder Eigentümer ist dafür verantwortlich, dass diese auch eingehalten wird. Wichtig ist dabei zu beachten, dass vermietende Eigentümer die Hausordnung zu einem Bestandteil des Mietvertrages machen müssen. Denn für den Mieter wird sie erst verpflichtend, wenn diese Teil des Mietvertrages ist. Alternativ kann der Vermieter die Hausordnung auch separat mit dem Mieter vereinbaren und dies schriftlich festhalten.

Wird die Hausordnung in Form eines Aushanges im Hausflur publiziert, verpflichtet sie den Mieter nicht direkt zur Einhaltung. Die Hausordnung darf dann nur ordnende Regelungen beinhalten und dem Mieter keine Pflichten auferlegen, die über die Rahmenvereinbarungen im Mietvertrag hinausgehen.

Änderungen der Hausordnung

Ein Problem entsteht für den Vermieter, wenn die WEG beschließt die Hausordnung abzuändern. Denn der Vermieter kann diese Änderungen nicht ohne weiteres einseitig auf den Mieter umlegen. Im Mietvertrag sollte sich der Vermieter deshalb das Recht vorbehalten Änderungen geltend zu machen. Ansonsten muss der Mieter seine Zustimmung zu Änderungen geben. Ist die Hausordnung nicht Teil des Mietvertrages können einseitige Änderungen jeder Zeit vorgenommen werden, diese dürfen allerdings nur ordnender Art sein.

Durchsetzung der Hausordnung

In einem Mietshaus ist der Vermieter für die Kontrolle der Hausordnung verantwortlich. Er kann den Mieter abmahnen und im Notfall kündigen. In einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist der Verwalter für die Durchsetzung zuständig. Findet ein Verstoß gegen die Hausordnung statt, gibt es mehrere Anspruchsinhaber. Die WEG, der Vermieter und der Mieter selber können Verstöße gegen beklagen.

Mögliche Punkte einer Hausordnung:

Ruhezeiten

Die Ruhezeiten sind gesetzliche Regelungen, die die Ruhe im Haus gewährleisten sollen. In den meisten Hausordnungen wird auf diese verwiesen. Nachtruhe herrscht von 22:00 Uhr bis um 6:00 Uhr. Die Mittagsruhe ist Ländersache, generell kann man von einer Mittagsruhe von ca. 12:00 Uhr bis um 15:00 Uhr sprechen. Diese Regelungen sind keine neuen Forderungen, sondern geltendes Gesetz an das sich der Mieter ohnehin halten muss.

Gemeinschaftsräume

Einige Räume werden in einem Mietshaus gemeinsam genutzt, wie z.B. ein Dachboden, die Garage oder der Innenhof. Für diese Räume ist es ratsam den Mieter auf seine Rechte und Pflichten aufmerksam zu machen und Regelungen für das konfliktlose Zusammenleben aufzustellen. Möglich ist es dabei beispielsweise Nutzungszeiten oder Tätigkeiten, die dort ausgeübt werden dürfen festzuhalten.

Sicherheit

Zwei Hände, die einen Schlüsselbund und ein kleines Modellhaus zeigen - Hausordnung

Die Hausordnung kann festhalten, wann gewisse Türen und Tore im Gebäudekomplex verschlossen sein sollen oder dass Fluchtwege frei bleiben müssen.

Aufgaben im und am Haus

Die generelle Sauberkeit und Ordnung im Haus kann auch mit Hilfe der Hausordnung geregelt werden. Beispielsweise kann es untersagt werden Müll vor der Tür zu deponieren oder Sperrmüll im Flur. Es können auch Pflichten an den Mieter heran getragen werden, wie z.B. die Reinigung des Treppenhauses, Schneeschippen etc. Um die Pflichten wirksam umzusetzen, müssen sie zwingend Teil des Mietvertrages sein. Diese Arbeiten müssen sich immer innerhalb des geltenden Rechts bewegen und dürfen zu keinem Zeitpunkt unverhältnismäßig ausfallen.

Unzulässige Regelungen

Es darf dem Bewohner nicht die Möglichkeit genommen werden sich frei entfalten zu können. So darf Tierhaltung und Musizieren nicht generell verboten werden. Auch jegliche Versuche, die Besuchszeiten oder Übernachtungsgäste zu reglementieren sind unzulässig. Regelungen der Zimmertemperatur oder das Verbot von Kinderlärm, genauso wie ein generelles Bade- und Duschverbot nach 22 Uhr dürfen nicht vorgenommen werden.

 

Quellen:

https://www.movinga.de/hub/beratung/hausordnung/#3939096737-tw#1504517033970

https://ratgeber.immowelt.de/a/die-hausordnung-was-man-vom-mieter-erwarten-darf.html

http://www.juraforum.de/lexikon/hausordnung

https://www.promeda.de/blog/hausordnung-moeglichkeiten-und-grenzen/


immoveo – die Brücke zwischen traditioneller Immobilienwirtschaft und Innovation

Hervorgegangen aus einem Familienunternehmen der Immobilienwirtschaft, steht die immoveo Group für Vertrauen und Werthaltigkeit ebenso wie für Modernität und Innovation. Als allumfassender Immobiliendienstleister begeistern wir unsere Kunden mit unserem maßgeschneiderten Hausverwaltungsservice, Hausmeisterdienst und Versicherungsschutz, sowie unserem individuellen Energiemanagement. Dies spiegelt sich im 360° Service für unsere Kunden wieder, in dem alle Bereiche Hand in Hand zusammenarbeiten.

Barrierefreies Wohnen – eine lohnenswerte Investition?!

Barrierefreies Wohnen wird ein immer größeres Thema in der Immobilienbranche. Die Bevölkerung wird immer älter und die Nachfrage nach Wohnungen, die barrierefrei gestaltet sind, steigt. Jeder wird in seinem Leben mindestens einmal mit diesem Thema konfrontiert werden. Ob ein Angehöriger, Bekannter oder man selbst betroffen ist, barrierefreies Wohnen ist allgegenwärtig. Deshalb ist es lohnenswert, sich diesem Thema frühzeitig zu widmen und präventiv zu handeln, damit im Falle des Falles alles vorbereitet ist. Ein Schlaganfall oder Unfall passieren unvorhergesehen und so kann es passieren, dass von heute auf morgen eine barrierefreie Wohnung notwendig ist. In solchen Ausnahmesituationen und auch längerfristig ist es schön, wenn der Verbleib im eigenen vertrauten Wohnraum gewährleistet ist.

 

Barrierefreiheit

Aber wie definiert sich Barrierefreiheit? Im Behindertengleichstellungsgesetz in § 4 heißt es dazu: 

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“

Barrierefreiheit ist aber nicht nur für Behinderte sinnvoll, denn auch Senioren und Kinder profitieren von entfernten Stolperstellen und verminderter Verletzungsgefahr. Für Senioren lässt sich die Eigenständigkeit erhalten, indem ihre Wohnung an ihre Bedürfnisse angepasst wird. Eine höhere Sicherheit und gesteigerte Lebensqualität sprechen also für die Barrierefreiheit.

 

Regelungen für einen Umbau

Construction plan blueprint rolls with drawings

Bei einem geplanten Umbau muss der Mieter den Vermieter um seine Zustimmung bitten. Nach § 554a BGB muss dieser den Umbauten allerdings zustimmen, wenn der Mieter ein berechtigtes Interesse hat. Er kann dieser widersprechen, wenn sein eigenes Interesse das des Mieters überwiegt. Dies muss natürlich im Einzelfall geklärt werden.

Bei den Bauarbeiten darf der Vermieter mitreden und Auflagen zu Sicherheit, Materialien und der Bautechnik stellen. Auch außerhalb der Wohnung bedarf es der Zustimmung des Immobilieneigentümers für einen Umbau. Diese muss aber nicht zwingend gewährt werden. Gründe für eine Ablehnung können unter anderem der Denkmalschutz oder Sicherheitsbestimmungen sein.

Die Kosten für einen Umbau muss der Mieter selbst tragen. Er kann sich von der Pflegekasse bezuschussen lassen oder andere Fördergelder beantragen. Aber Achtung, diese müssen häufig vor dem eigentlichen Umbau beantragt werden und können nicht nachträglich gezahlt werden. Der Vermieter kann den Rückbau nach dem Auszug des Mieters verlangen und sich zusätzlich absichern, indem er eine Kaution verlangt. Der Mieter hat zusätzlich kein Anrecht auf die preisgünstigste Lösung und muss die optischen Wünsche des Vermieters berücksichtigen. Die Vorgaben und Auflagen des Vermieters dürfen allerdings nicht absichtlich so kompliziert und teuer gestaltet werden, dass das Vorhaben durch den Mieter nicht umsetzbar ist.

 

Die Perspektive eines Immobilienbesitzers

Für den Immobilieneigentümer besteht die Möglichkeit auch von einem Umbau zu profitieren. Die eigene Immobilie kann eine Wertsteigerung durch die Barrierefreiheit erhalten, denn wie bereits erwähnt, ist die Nachfrage groß und sie wird in der Zukunft noch steigen. Durch das geringe Angebot am Markt sind gute barrierefreie Wohnungen eine Rarität. So lassen sich die Mieterträge durch einen effizienten Umbau steigern.

Auch bei einem Neubau lohnt es sich die Barrierefreiheit in Betracht zu ziehen und diese frühzeitig in die Pläne zu integrieren. Durch gute Planung und Konzeption lassen sich viele zusätzliche Baukosten sparen.

 

Unsere verwendeten Quellen:

http://grundbuchblog.de/barrierefreies-wohnen/

https://nullbarriere.de/musterwohnung-barrierefrei.htm

https://ratgeber.immowelt.de/a/altersgerechtes-wohnen-raum-fuer-raum-barrierefrei.html

http://www.terragon-gmbh.de/landingpages/kostenvergleich-barrierefreies-bauen/


immoveo – die Brücke zwischen traditioneller Immobilienwirtschaft und Innovation

Hervorgegangen aus einem Familienunternehmen der Immobilienwirtschaft, steht die immoveo Group für Vertrauen und Werthaltigkeit ebenso wie für Modernität und Innovation. Als allumfassender Immobiliendienstleister begeistern wir unsere Kunden mit unserem maßgeschneiderten Hausverwaltungsservice, Hausmeisterdienst und Versicherungsschutz, sowie unserem individuellen Energiemanagement. Dies spiegelt sich im 360° Service für unsere Kunden wieder, in dem alle Bereiche Hand in Hand zusammenarbeiten.

Vertrauen, Werthaltigkeit und Modernität – immoveo Unternehmensgeschichte

Wir sind die immoveo Group. Wir sind hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet und der Umgebung vertreten. Heute sind wir als allumfassender Hausverwaltungsdienstleister bekannt. Hervorgegangen sind wir ursprünglich aus einem Familienunternehmen der Immobilienwirtschaft und mittlerweile sind wir zu einem Immobiliendienstleister mit umfassenden Service gewachsen. Dabei ist es uns besonders wichtig, den familiären Umgang beizubehalten und unsere ursprünglichen Werte nicht aus den Augen zu verlieren. Wir verknüpfen Vertrauen und Werthaltigkeit mit dem frischen Einfluss durch viele engagierte und interessierte Mitarbeiter, die Modernität und Innovation mit einfließen lassen. Die Einzigartigkeit der immoveo Group erschließt sich, wenn man die Unternehmensentwicklung betrachtet. Wir haben das klassische Immobiliengeschäft weitergedacht und unsere Wurzeln dabei nicht vergessen.

 

Konzeption des Immobiliendienstleisters 4.0

fb-post-2-hell-farbtonDie Erfahrung hat gezeigt, dass das Verwalten von Objekten oft sehr altmodisch und schwerfällig vonstattengeht. Langsame Kommunikationswege und unzufriedene Eigentümer motivierten uns eine Veränderung anzustoßen. Die Idee des Immobiliendienstleisters 4.0 war geboren. Um unseren Kunden ein ineinandergreifendes System zur Verwaltung von Liegenschaften zu bieten, sind wir stetig darum bemüht, weitere Dienstleistungen in unseren Service mit aufzunehmen. Die immoveo Onlineplattform spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie bietet den Eigentümern vollständige Transparenz über ihre Liegenschaft und zeigt mögliche Kostenoptimierungen. Durch die Automation von Prozessen zwischen mehreren Dienstleistungsbereichen der Immobilienbranche vereinfachen sich die Prozesse noch weiter für unsere Kunden. Dazu vereinen wir einen maßgeschneiderten Hausverwaltungsservice, Hausmeisterdienst und Versicherungsschutz, sowie ein individuelles Energiemanagement unter einem Dach. Der Service umfasst den Versicherungsmakler curamondo, der für die schnelle Abwicklung im Schadensfall sorgt und gute Konditionen für unsere Kunden bei Versicherungen aushandelt. Der Hausmeisterservice Wichtelmänner pflegt ihre Immobilie und verrichtet Haus- und Gartenarbeiten. Durch die integrierten Dienstleistungen in unsere immoveo Group gelingt es uns die Bewirtschaftungsqualität und den Komfort für die Eigentümer und Bewohner stetig zu verbessern.

Wir sind also immer weiter gewachsen. Durch das stetige Wachstum erscheint unser Zusammenschluss für Außenstehende eventuell etwas unübersichtlich. Darum wollen wir die Chance nutzen, uns und unsere Tochtergesellschaften in der nächsten Zeit genauer vorzustellen.